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Oracle9i fuer den DBA
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Oracle9i fuer den DBA

Johannes Ahrends
Günter Unbescheid
Dierk Lenz
u.a.
736 Seiten
Verlag: Addison Wesley Longman
Webseite zum Buch
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Rezension

Das Problem: Komplexität

Mit der Version 9i des Datenbankservers Oracle sind viele Dinge für den Datenbankadministrator noch leichter geworden. Rollback Segmente müssen nicht mehr per Hand verwaltet werden, sondern können durch Undo Tablespaces ersetzt werden, SPFILEs ermöglichen die Änderung von System-Parametern, ohne dass sie erst in die Standard-Initialisierungsdatei eingetragen werden müssen und somit beim nächsten Neustart trotzdem zur Verfügung stehen, und noch vieles mehr. Nichtsdestotrotz fehlt hier und da die Übersicht über Möglichkeiten, Versionsunterschiede und praktische Beispiele. Eine Möglichkeit ist die Oracle-Dokumentation.

Hier werden dem geneigten Leser zehntausende Seiten geboten, wohlgemerkt für jeweils eine Version. Mühsam wäre die Arbeit, sich Versionsunterschiede über die Dokumentation herauszusuchen. Ebenso aufwändig ist die Suche in den vielen Dokumenten, die viele Querverweise
enthalten, nach dem richtigen Thema.
Auch wenn die Administration und Arbeit mit Oracle9i merklich einfacher geworden ist, gilt es für den DBA immer noch, viele mehr oder weniger komplexe Aufgaben bzw. Probleme zu lösen. Hier setzt "Oracle9i für den DBA"an.

Die Lösung: Praxisnähe

Das Buch schickt sich an, dem DBA als Referenz und Leitfaden im täglichen Umgang mit der Oracle Datenbank zur Seite zu stehen. Dabei soll es weniger eine pure Auflistung von Fakten und Features darstellen, sondern unterstützt mit Hilfe von vielen kleinen Beispielen aus der Praxis. Trotz des eher fortgeschrittenen Ansatzes erklären die Autoren von Anfang an alles notwendige, um Oracle besser zu verstehen. Angefangen vom Prozess-Aufbau, über die notwendigen Dateien bis zu den intern verwendeten Mechanismen, mit denen Oracle Transaktionen kontrolliert, sind die Grundlagen im ersten Kapitel so ausführlich wie notwendig dargestellt. Abgerundet wird das Ganze mit einigen Beispielsituationen, die Oracle's Verhalten aufzeigen sollen. Das nächste Kapitel beschreibt die grundlegende Installation und Inbetriebnahme einer Datenbank. Dies umfasst die Planung der Datenbank, die eigentliche Installation mit dem Universal Installer, die Erstellung einer entsprechenden Initialisierungsdatei und das schliessliche Anlegen der Datenbank und der wichtigsten Tablespaces. Das nächste Kapitel erlätert alle für den Administrator wichtigen Datenbankobjekte und ihre unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten bzw. Vor- und Nachteile. Besonders aufschlussreich ist hierbei die Vorstellung der einzelnen Tabellen-, Index- und Tablespace-Typen. Kapital 4 gibt Einblicke in die Möglichkeiten der Benutzerverwaltung und generellen Oracle-Sicherheit, was sowohl Priviligien und Rollen als auch das sehr nützliche Auditing umfasst. Nach dem nun folgenden Überblick über Oracle Net folgen die zwei wohl interessantesten Kapitel über Backup/Recovery und Optimierung. Diese zwei Themen machen einen großen Teil der täglichen Arbeit eines DBA aus. Dementsprechend beispielorientiert sind die Kapitel gestaltet. Die Möglichkeiten von Backup und Recovery werden ausschliesslich anhand von Bordmitteln des Oracle Datenbankserver erlätert. Kleine, aber mächtige Tools wie RMAN (Recovery Manager) und der LogMiner finden hier die Würdigung, die sie verdienen, zumal RMAN ein unscheinbares Tool ist, was aber, entsprechend eingesetzt, die tägliche Backup-Arbeit extrem vereinfachen kann. Kapitel 7 zum Thema Optimierung zeigt alles auf, was Oracle an Möglichkeiten zur Suche von Engpässen und Ansatzpunkten zur Optimierung bietet. Somit ist dieses Kapitel nicht nur für den DBA interessant, sondern auch für den Entwickler, der schon von vorherein mögliche Engpässe erkennen können sollte. Dieses Kapitel legt beiden die Grundlage für eine effiziente Zusammenarbeit zu Füßen.
Die logische Nachfolge zur Optimierung stellt das Kapitel über verteilte Datenbanktechniken dar sowie die Möglichkeiten des Monitorings und der Reorganisation. Abgerundet wird das Spektrum des Buches mit einem Kapitel, welches die Umsetzung moderner Datenbank-Features wie objektrelationale Strukturen, Java und XML aufzeigt, wobei der Abschnitt zum Thema Java nur so kurz wie notwendig ist. Die Benutzung von Java für Stored Procedures und Trigger ist nunmal der Bereich des Entwicklers. Was hier noch wünschenswert gewesen wäre, ist die Auflistung der für die Installation des Oracle JServer notwendigen SQL-Scripte. Es wird an dieser Stelle nur auf alle betroffenen Verzeichnisse und die Installation mit dem Oracle Database Configuration Assistant eingegangen.
Den würdigen Abschluss bildet eine Erläterung der Data Warehousing Komponenten, die Oracle9i bietet.

Die Mängel:

Kein Buch ist perfekt. Dieser Umstand betrifft auch dieses Buch. Das hat aber nichts mit dem Inhalt zu tun. Was beim Lesen aber immer wieder auffällt, sind die häufig vorkommenden Rechtschreib- und Grammatikfehler. Ein oder zwei mal mehr Korrekturlesen hätte nicht geschadet und zu einem rundum sehr guten Leitfaden geführt. Hier und da gibt es auch einige Satzkonstellationen, die einem etwas unglücklich vorkommen, aber bei genauerem Nachdenken ist mir meistens keine bessere Möglichkeit eingefallen.

Zum Schluss:

"Oracle9i für den DBA" ist ein rundum gut struktierter und praxisnaher Leitfaden. Das wird dem Leser nicht ohne Grund auf dem Einband deutlich gemacht. Die gut aufeinander abgestimmte Auswahl der Kapitel und die gute Würze mit Beispielen bieten eine Mischung, die sowohl für Fortgeschrittene als auch für Einsteiger geeignet ist. Ersterer findet neben dem Leitfaden eine Referenz, die ihm, soweit möglich und nötig, auch die Unterschiede zwischen einzelnen Versionen deutlich macht. Letzterer wird definitiv von der langjährigen Praxis der Autoren profitieren. Als perfekte Ergänzung zu diesem Buch kann ich aus eigener Erfahrung "Oracle9i Database Concepts" und "Oracle9i Database Administrator's Guide" empfehlen. Auch hier haben die Autoren mitgedacht und auf der beigelegten CD die gesamte Dokumentation von Oracle9i Release 1 untergebracht.

 
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